Hinter der nächsten Tür: unser Zahnlabor.
Die meisten Kronen reisen: von der Ordination zum Labor, vom Labor zurück, bei jeder Korrektur von vorn. Bei uns gehen sie ein paar Schritte. Warum ein praxiseigenes Labor den Unterschied macht — und was CAD/CAM damit zu tun hat.
Was „praxiseigen“ wirklich bedeutet
Zahnmedizin und Zahntechnik sind zwei Berufe, die perfekt zusammenspielen müssen: Der eine behandelt, der andere fertigt. In den meisten Fällen liegen dazwischen ein Postweg und mehrere Tage. Bei uns liegt dazwischen eine Tür. Behandlung und Technik stimmen sich direkt ab — am Werkstück, am Patienten, in Echtzeit. Das Ergebnis: weniger Termine, kürzere Wartezeiten und Lösungen, die beim ersten Einsetzen passen.
CAD/CAM: digital geplant, präzise gefräst
CAD/CAM steht für computerunterstützte Konstruktion und Fertigung: Der Zahnersatz wird am Bildschirm dreidimensional konstruiert und anschließend aus einem hochwertigen Keramikblock präzise gefräst — mit einer Genauigkeit, die von Hand kaum erreichbar ist. Unsere Ordination setzt bereits seit 2007 auf diese Technologie und zählt damit zu den Vorreitern der digitalen Zahntechnik in Österreich. Fast zwanzig Jahre Erfahrung mit einem Werkzeug sind ein Qualitätsmerkmal, das man nicht kaufen kann.
Digital allein reicht nicht
Die Maschine liefert Präzision — die Natürlichkeit kommt vom Handwerk. Farbverläufe, Lichtdurchlässigkeit, die feine Oberflächenstruktur eines echten Zahns: Das entsteht in der individuellen Verblendung und Ausarbeitung von Hand. Genau diese Verbindung aus digitaler Präzision und traditionellem zahntechnischem Handwerk ist die Stärke unseres Labors.
Die Materialien
Je nach Situation setzen wir unterschiedliche Keramikwerkstoffe ein: Zirkoniumdioxid für stark belastete Versorgungen — extrem stabil und durch individuelle Verblendung ästhetisch anspruchsvoll. Lithium-Disilikat vor allem für Einzelzahnrestaurationen — aus einem homogenen Block gefräst, mit natürlicher Optik und hervorragenden Materialeigenschaften. Beide sind metallfrei und besonders gut verträglich.
Was Sie davon haben
Kurze Wege bedeuten schnelle Versorgungen und unkomplizierte Anpassungen — auch später, wenn eine Prothese nachjustiert oder eine Krone angepasst werden soll. Direkte Abstimmung bedeutet Farbanpassung am Patienten statt nach Foto. Und ein Labor im Haus bedeutet: Verantwortung aus einer Hand, vom ersten Abdruck bis zum letzten Politurgang.
Vom Abdruck zur fertigen Arbeit
Der Weg einer Krone lässt sich bei uns an einem Ort verfolgen. Am Anfang steht die Erfassung der Zähne — heute oft als digitaler Scan, der ohne den klassischen Abdrucklöffel auskommt. Auf dieser Grundlage wird der Zahnersatz am Bildschirm konstruiert und anschließend aus einem Keramikblock gefräst. Was folgt, ist Handarbeit: ausarbeiten, verblenden, polieren, bis Farbe und Form stimmen. Weil all diese Schritte im Haus geschehen, entfällt der Postweg, und Rückfragen zwischen Behandlung und Technik lassen sich sofort klären — nicht erst beim nächsten Termin in einer Woche.
Anpassungen aus einer Hand
Zahnersatz ist selten mit dem Einsetzen fertig erledigt. Eine Prothese will nach Jahren nachjustiert, eine Krone gelegentlich angepasst, eine Schiene kontrolliert werden. Genau hier zahlt sich das eigene Labor ein zweites Mal aus: Kleine Korrekturen sind schnell gemacht, weil niemand auf einen externen Dienstleister warten muss. Die Verantwortung bleibt an einem Ort — von der ersten Erfassung bis zur letzten Anpassung Jahre später. Das schafft nicht nur kurze Wege, sondern auch die Ruhe, jede Arbeit so lange zu begleiten, wie es sie braucht.
Neugierig, wo Ihre Krone entsteht? Fragen Sie beim nächsten Termin — wir zeigen es Ihnen gerne.
Häufige Fragen
Ein Großteil — Kronen, Brücken, Inlays, Schienen und Prothesenarbeiten entstehen direkt bei uns. Wo Spezialfertigungen sinnvoll sind, arbeiten wir mit bewährten Partnern.
Nein — kurze Wege sparen Logistik und Termine. Vor allem aber sehen Sie, wo Ihr Zahnersatz entsteht und wer ihn macht.